Anschußseminar

Nicht immer gelingt der Schuss so, wie er gelingen soll – das Stück liegt nicht am Anschuss. Stattdessen finden sich dort mehr oder weniger deutliche Spuren, die über einen Fehlschuss, einen Treffer oder gar über die Treffpunktlage Auskunft geben können – wenn man diese denn auch zu deuten weiß. Im Anschuss-Seminar werden den Teilnehmern die Schritte erläutert, die vor und nach dem Schuss zu beachten sind. Als Referent konnten der Schweißhundeführer Bernhard Weier u. Frank Cernic vom Nachsuchenring Westerwald-Taunus gewonnen werden.

Kostenbeitrag:    Mitglieder 20 € / Gäste 50 €

Inhalt: Im theoretischen Teil wird die Anatomie von Reh, Rot- und Schwarzwild, die Pirschzeichen bei verschiedenen Trefferlagen und die daraus zu ziehenden Schlüsse für das weitere Verhalten und die Nachsuche erläutert. Im praktischen Teil dürfen sich die Teilnehmer an verschiedenen Stationen, bestückt mit Pirschzeichen von Schweisstropfen bis Gescheideresten selbst versuchen. Besonders aufschlussreich wird auch der Beschuss von (Fall)Wild mit Gebräch-, Lauf- und Waidwundschuss, die dabei entstandenen Pirschzeichen und der Radius, in dem diese aufzufinden sind.

Darüber hinaus wird ein Vergleich zwischen Kurz- und Langwaffe mit einem Schuss auf mit Wasser gefüllten Kanistern dargestellt. Der Leistungsvorteil bei der Energieabgabe einer Langwaffe wird damit eindrucksvoll veranschaulicht..

Den genauen Termin und die Anmeldemodalitäten finden Sie im Veranstaltungskalender

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